
20.00 Uhr Dampfsäg Sontheim
(Einlass: 19.15 Uhr)
Der australische Multi-Instrumentalist in der Dampfsäg!
„Hands On“
James Morrison (Brass Instruments)
Brian Kellock (Piano)
Dane Aldersson (Bass)
Andrew Fisenden (Drums)
„Die Filmwelt hat „Crocodile Dundee – der Jazz hat James Morrison“ titelte unlängst die Los Angeles Times. Die Süddeutsche schreibt: „Die Jazz-Welt fährt auf James Morrison ab, das Musikgenie aus Australien“. Ray Brown nannte ihn schlicht „The Genius“ und Dizzy Gillespie sagt: „Es überrascht mich nicht, dass James alle Musikstile spielt und darin sehr gut ist. So etwas kommt an vielen anderen Orten der Welt vor – aber er ist einer der Besten!“ Was soll man nach diesen Lobeshymnen noch sagen? Sicher ein Höhepunkt der Jazz isch-Geschichte, wenn James Morrison die Dampfsäg-Bühne betritt.
Wenn es darum geht, Australien auf kulturellem Gebiet zu repräsentieren, fällt die Wahl sehr schnell auf James Morrison. So oblag ihm bei den Staatsbesuchen der US-Präsidenten George Bush und Bill Clinton die musikalische Ausgestaltung der Festakte im australischen Parlament. Im Jahr 2000 wurde Morrison mit der Aufgabe betraut, die Fanfare zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Sydney zu komponieren, die er an der Seite der Big Band „Swing City“ seines Bruders John zur Aufführung brachte. Nachdem Morrison bereits bei mehreren Gelegenheiten vor Mitgliedern der königlichen Familie gespielt hatte, wurde ihm eine besondere Ehrung zuteil: Königin Elizabeth ernannte James Morrison zum „Member of the Order of Australia“ – seitdem steht ihm die Anrede „Sir James“ zu. Einer von Morrisons Lieblingseffekten bei Live-Konzerten ist es, mit dem kompletten Instrumentarium auf die Bühne zu kommen und Soli im fliegenden Wechsel abzuliefern – seinen Kollegen und dem Publikum bleibt beim Anblick solcher Kabinettstückchen von „Mr. Multi“ dabei regelmäßig die Luft weg.
James Morrison trifft überall auf ein begeistertes Publikum, das ihn mit Standing Ovations feiert. Neben seinen Auftritten komponiert Morrison und schreibt Filmmusiken, ist Chef eines eigenen Plattenlabels und widmet sich innerhalb der von ihm gegründeten „James Morrison Jazz Scholarship“ der Ausbildung junger australischer Musiker.
Die Londoner Times schreibt: „Morrison und seine Musiker lieferten das feurigste Konzert des Festivals.“ – Schon wieder ein Pflichttermin!